Entstehungsgeschichte der Initiative 

Gegründet wurde die Initiative von Siegfried Rasp aus Emmerting.  

„Der Sigie war ein Weltenbummler. Mit seinem Motorrad und als Drachenflieger. Er erkundete die entlegensten Winkel, unter anderem auch Nepal wo er anfänglich als Bergsteiger seine Abenteuer suchte und auch mit dem Kajak unbekannte Flüsse befuhr. Dort stürzte er allerdings bei einem seiner Abenteuer mit seinem Drachen ab, brach sich beide Füße und blieb ohne jede Aussicht auf Rettung liegen. Die Bewohner eines Bergdorfes in der Bergregion Lang Tang haben ihn gefunden und soweit möglich, transportfähig gepflegt. In einem Zweitages-Fußmarsch brachten sie ihn mit Hilfe von Yaks auf einer selbst zusammengeschusterten Trage zum nächstgelegenen Krankenhaus. Das hat dem Sigie das Leben gerettet.”

Zurück in Deutschland gründete der heute 75-jährige Emmertinger aus Dankbarkeit eine kleine Privatinitiative und unterstützte damit fortan die Bewohner dieser Bergdörfer in Nepal, allen voran deren Kinder. Das erste Kind, das Rasp förderte, war ein kleines Mädchen namens Kartok, der die linke Hand fehlt. Dank einer guten Ausbildung ist aus Kartok eine Lehrerin geworden. Ohne die Hilfe von Rasp hätte dieses Mädchen nicht die geringste Chance auf so eine positive Entwicklung gehabt.

Am Beispiel von Kartok orientiert sich noch heute die Initiative, die sich 2007 in einen eingetragenen Verein wandelte, der mittlerweile 40 Mitglieder zählt. „Etwa 30 Jahre lang hat der Sigie die Kinder rein privat unterstützt. Da er aber schon länger an Parkinson leidet, konnte er sich nicht mehr wie früher um alles allein kümmern und bat mich um Unterstützung”, erinnert sich Dr. Herbert Nennhuber daran, als sein Bekannter und Patient bezüglich des Amts des 2. Vorstands an ihn herantrat.

Seit 2011 gibt es nun bei „Sano Madad” die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen. „Bisher hat unser Verein die Kinder mit einer schulischen Ausbildung in Internaten in Kathmandu bis zur 10. Klasse samt mittlerem Abschluss gefördert. Dort ist es nicht so wie bei uns, dass die Schule etwas Selbstverständliches ist. Diese Kinder beziehungsweise ihre Familien hätten selbst nie im Leben die Mittel, um zur Schule gehen zu können. Deshalb bezahlen wir direkt an die Schule das Schulgeld. Leider bleibt oft danach die Frage offen: Wie geht’s jetzt weiter?”, weiß Herbert Nennhuber, der auch aus diesem Grund die Patenschaften ins Leben rief. Er sieht darin die Möglichkeit, einen persönlichen Bezug zu den Kindern herzustellen und hofft darauf, dass die jeweiligen Paten ihr Kind auch über den mittleren Schulabschluss hinaus fördern werden.

Hier können Sie sich näher informieren:

So eine Patenschaft kann übrigens ganz flexibel gestaltet werden. Die finanzielle monatliche Unterstützung für ein Kind zwischen 6 bis 16 Jahren bewegt sich bei 30 bis 55 Euro. Wer sich gerne näher über die Patenschaft oder die Initiative an sich informieren möchte, der kann sich jederzeit unter Telefon 08671-12304 an Dr. Herbert Nennhuber wenden. 

So können Sie helfen:

Die Patenschaft für ein Kind im Tal der Vergessenen zu übernehmen, ist nur eine Möglichkeit, wie Sie helfen können. Natürlich sind auch jederzeit neue Mitglieder im Verein „Ausbildungsförderung bedürftiger Kinder in Nepal e.V.” herzlich willkommen. Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt lediglich 50 Euro. Selbstverständlich können Sie die Arbeit von „Sano Madad” genau so gut mit einer Spende unterstützen. „Unserer kleinen Initiative hilft wirklich jeder Euro weiter und die Spendengelder kommen auch direkt dort an. Da wir uns alle ehrenamtlich engagieren und die Sparkasse unser Konto absolut gebührenfrei führt, fällt als Verwaltungsaufwand lediglich die Überweisungsgebühr im Ausland an”, verspricht Dr. Herbert Nennhuber. Spenden können auf folgendes Konto bei der Sparkasse Altötting-Mühldorf überwiesen beziehungsweise eingezahlt werden:

Kontonummer: 11157492
Bankleitzahl: 71151020
Verwendungszweck: Sano Madad